| Daniel Groer und die Wanderers beendeten die Saison mit zwei Siegen und dem dritten Tabellenrang. Foto: Menne | Damit steigerten sich die Dortmunder, die im Vorjahr eine ausgeglichene Bilanz vorweisen konnten, gegenüber dem sensationellen vergangenen Aufstiegsjahr noch einmal.
In der ersten Begegnung gegen das Schlusslicht vom Rhein schonte Wanderers-Trainer Jens Hawlitzky erwartungsgemäß den noch leicht angeschlagenen „Pitcher“ (Werfer) Rene Herlitzius für die am ersten Juli-Wochenende startenden Play Offs, übernahm für diesen den Wurfhügel gleich persönlich. Herlitzius allerdings übernahm die Aufgaben Hawlitzkys als Schlagmann. Und der Coach legte eine starke Partie hin, kassierte im Eröffnungs-“Inning“ (Spieldurchgang) zwar das 0:1, ließ danach aber keinerlei Offense der „Hauptstädter“ mehr zu. „Unsere Verteidigung stand gut, leisteten wir uns nur im ersten Durchgang einen ,Error` und blieben anschließend fehlerfrei“, sagte Hawlitzky. Wesche stark Da der Wanderers-Angriff auch ohne den in Spiel eins noch gesperrten Tobias Willach gut funktionierte, insbesondere Roy Wesche seine zuletzt starken Auftritte als Schlagmann erneut bestätigte, war die Begegnung bereits nach sieben „Innings“ auf Grund der Zehn-Punkte-Vorsprung-Regel beim 12:1 beendet. „Richtig gefallen hat mir im Angriff, dass wir als Team zusammen gut funktionierten und niemand auf seine persönliche Statistik schaute “, lobte Hawlitzky. Die zweite Partie mit US-Werfer Matt Kemp auf dem Wurfhügel schien dann zunächst einen ähnlichen Verlauf zu nehmen, gelang den Wanderers doch eine schnelle 5:0-Führung. Doch danach hielten die Bonner gegen die schnellen Würfe Kemps den Schläger einfach rein, was zusammen mit einem dummen Fehler in der Feldverteidigung zum 5:5-Ausgleich führte. In den beiden Schluss-Innings“ acht und neun übernahm der Bulgare Dimitar Nassapov dann für Kemp und eliminierte von sieben Schlagmännern gleich vier per „Strike Out“ in souveräner Manier. Nassapovs Bruder Alexander war es dann vorbehalten mit seinem Schlag im letzten „Inning“ Herlitzius zum Sieg bringenden 6:5 nach Hause zu schlagen. |